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BitteWarten#4

Sommerurlaub

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Wie versprochen berichte ich Euch von unserem BitteWarten-Event…für HerrnBitte und mich ging es an’s Meer. Ich liebe Wasser und das Meer ganz besonders. Die frische Luft, die Wellen und das Rauschen fühlen sich einfach toll an und lösen bei mir absolute Ruhe und Entspannung aus. Ich könnte stundenlang am Meer sitzen, den Wellen zusehen und dem Wasser lauschen.

Die Koffer wurden gepackt und das Auto beladen. Leider spielte das Wetter noch so gar nicht mit. Das bereitete uns kurzfristig ein bisschen Sorge…da fährt man schon an’s Meer und es regnet nur?!

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Aber im Norden angekommen, sah das Wetter schon besser aus und wir mussten nur den Ankunftstag im Regen verbringen, den restlichen Urlaub über hatten wir viel Sonne und keinen Regen, so wie’s sein muss. Während es draußen regnete, erkundschafteten wir den Wellnessbereich und machten es uns dort auf den Liegen mit unseren Büchern bequem. Das Hotel war sehr hübsch, gemütlich nordisch und überall blühten Hortensien in rosa, pink und lila. An unserem ersten Abend ließen wir es uns dort gut gehen, es gab Wein, Gnocchi und Fisch in verschiedenen Variationen. Ein Gaumenschmaus.

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Am nächsten Tag hatten wir Zeit uns umzuschauen. Wie wir das meist so machen, natürlich mit dem Rad. An der Küste weht ja immer ne steife Brise, so entschieden wir uns für zwei E-Bikes. Ich kann Euch sagen, das macht wirklich einen Riesenspaß und gerade auf dem Rückweg ist die motorisierte Unterstützung goldwert und echter Luxus! Durch die Räder waren wir mobil und konnten in Ruhe die Gegen erkunden.  HerrBitte und ich statteten den Seehunden einen Besuch ab…dort war es nur leider extrem voll. Mir gefallen die Tiere sehr, mit ihren großen Kulleraugen und den witzigen Nasenlöchern. HerrBitte hatte kurzfristig Angst, ich könnte schwach werden und heimlich einen in meiner Tasche mit nach Hause schmuggeln…ich habe mich beherrscht!

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Mit dem Rad ging’s dann weiter an den Deich und endlich, endlich an den Strand und an’s Meer. Und wir konnten entdecken, dass die steife, nordische Brise nicht nur Nachteile hat, sondern mitunter so eine wundervolle Drachenwiese entstehen lässt. Wir mieteten uns einen Strandkorb und beobachteten den ganze Tag die Leute, die dort ihre Drachen steigen ließen, mal mehr und mal weniger begabt…zu unserer (Schaden)Freude. Und wir ganz, ganz kurz davor uns auch so ein Ding zu kaufen und das Spektakel mal auszuprobieren…vielleicht beim nächsten Mal.

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Auf dem Rückweg zum Hotel gerieten wir mit den Rädern mitten in eine Schafherde…hunderte von Schafen um uns herum, die neugierig schauten, was wir da so bei uns haben. Beinahe hätte der Kollege auf dem Foto HerrBittes Kamera angeknabbert…hat wohl nicht geschmeckt…Kamera ist heil geblieben.

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Insgesamt war der Urlaub gespickt mit Leckereien und kulinarischen Genüssen. Wir hatten vorzügliche  Reggie-Burger, ganz viel Pasta, HerrBitte probierte Dry-Aged Steak und morgens gab’s, wie es sich gehört, einen Ostfriesentee mit Sahne.

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Um einen Urlaub im Norden zu komplettieren, meldeten wir uns zur Wattwanderung an. Mit Gummistiefeln würde es nicht gehen, sagte uns die Dame von der Touristeninformation, und barfuß sei zu gefährlich wegen der Schnittgefahr an Muscheln. Sie wies uns freundlich auf die Strandsocken hin, „Mit denen wird es kein Problem sein.“…wars auch nicht und sah witzig aus…vorher:

IMG_3154und nachher…

IMG_3158…stellte sich heraus, dass das Wattwandern auch ohne Probleme mit Gummistiefeln funktioniert hätte. Ich glaube ja, das ist ein Riesengeschäft mit dem Gesöcks! Der Matsch fühlte sich super an und ich wäre am liebsten barfuß gelaufen…das größte Hindernis jedoch ist meine Aversion gegen Würmer und CO. Und da mir schon beim Anblick des hiesigen Wattwurms aus Entfernung die Farbe aus dem Gesicht wich, wollte ich dem Tier nicht auch noch auf oder an meinem Fuß begegnen. Ich kann echt mit vielem umgehen, Käfern, Fliegen, Bienen, Spinnen, aber Würmer und Egel gehen überhaupt gar nicht….buäh!

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Den letzten Urlaubsabend verbrachten wir in einem Restaurant mit Außenterrasse und einem sehr schönen Ausblick auf’s Wasser und den Himmel.

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Es war ein toller Urlaub (nur leider etwas zu kurz), wir hatten ganz viel Zeit nur für uns. Keine Dienste, keine verplante Zeit, keine Termine, keine Verpflichtungen. Einfach nur ganz viel HerrBitte, Sonne, Meer, Strand, Essen und Paarzeit. Wartezeit perfekt genutzt!

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Haute Cuisine bei Bittes

Am Freitag waren HerrBitte und ich beim Kochkurs…das war das Weihnachtsgeschenk von HerrnBitte. Ihr habt vielleicht schon gelesen, dass Kochen nicht so richtig zu meinen Lieblingstätigkeiten zählt, insbesondere nicht, wenn man mit Heißhunger von der Arbeit kommt und dann schnell irgendwas Essbares zu Stande bekommen muss. Als Event mit viel Zeit und wenig Hunger allerdings, macht mir auch Kochen Spaß. Ein bisschen Kopfzerbrechen bereiteten mir nur noch unsere „Dickköpfe“. Wenn HerrBitte und ich zusammen in der Küche stehen und kochen, brauchen wir klare Absprachen. Einer ist der Zuarbeiter und der andere der Bestimmer. Wenn wir das nicht so machen, endet das meist in einer mittelschweren Ehekrise, weil wir beide Chefkoch spielen wollen. Und dieses Szenario in der Öffentlichkeit wollte ich nicht nur uns, sondern auch allen anderen ersparen! Grundsätzlich habe ich mich aber natürlich total auf gemeinsame, produktive Paarzeit gefreut.

Als wir dort in der Kochschule ankamen und ich das Prinzip des Abends verstanden hatte, war ich erstmal ziemlich enttäuscht. Das Menü wurde von allen Kursteilnehmern gleichzeitig zubereitet, das bedeutet, einer hat das Fleisch geschnitten, der nächste hat sich um den Nachtisch gekümmert und wieder andere haben die Vorspeisen vorbereitet. Dadurch haben wir zum Beispiel viele Schritte der Menüzubereitung gar nicht mitbekommen. Zudem erforderte das Konzept eine gewisse Eigeninitiative, so dass wir uns nach getaner Arbeit neue Arbeit suchen mussten.

Ich hatte vor einigen Jahren schon mal einen Kochkurs mit Freundinnen gemacht. Dort hatte jeweils eine Vierergruppe einen Kochplatz und hat alle Zubereitungsschritte mitgemacht, so dass man am Ende des Abends ein komplettes Menü gekocht hat und nicht nur einzelne Teilschritte.

Nach kurzem Beschnuppern der anderen Kursteilnehmer und dem ein oder anderen Gläschen Wein fiel mir dann aber auch die Eigeninitiative etwas leichter und wir konnten uns ausprobieren. HerrBitte war für das Fleischschneiden zuständig…das war nicht für alle Kursteilnehmer leicht zu ertragen. Es sammelte sich in kurzer Zeit eine Traube männlicher Kursteilnehmer, um zu schauen, ob das auch alles so richtig läuft („Sollte man das nicht lieber so…“, „Halt das Messer doch besser so…“, „Mein Vater war Metzger…“)…und eigentlich wollten sie doch alle nur sagen „Ich will auch Fleisch schneiden, lass mich auch mal.“. Fleisch hat irgendwie auf Männer eine besondere Anziehungskraft…weiß der Kuckuck woher das kommt. Ich für meinen Teil war froh, dass ich das Gemüse schnippeln konnte. Später haben wir uns gemeinsam an der Nudelmaschine ausprobiert. Durch unser fehlendes Talent haben wir nur leider fast dafür gesorgt, dass „selbstgemachte Tagliatelle“ von der Karte gestrichen werden musste…der Koch hat den Nudelteig dann gerettet…puh!

Am Ende haben wir dann alle zusammen ein köstliches Vier-Gänge-Menü zusammengestellt. Wir haben sehr lecker und ausgiebig gegessen, uns gut unterhalten, den ein oder anderen Kochtipp und neue Rezeptideen mitgenommen und hatten alles in allem einen tollen Abend von dem wir gut gelaunt nach Hause kugeln konnten.