Zwischen Alltag und Fantasie ODER Kann mich mal jemand kneifen?!?!

Jetzt sind schon einige Wochen mit BabyBitte vergangen, wir haben uns viel beschnuppert und kennengelernt, unseren Rhythmus gefunden und ich fühle mich sehr wohl in meiner Elternzeit. Einmal pro Woche geht’s zum Pekip, am Wochenende besuchen wir oft Oma und Opa oder empfangen sie bei uns zu Hause.

Kurzum: es hat sich ein Alltag eingespielt. Ein Alltag, in dem es sich schon völlig normal anfühlt Mutter zu sein und eine wunderbare, tolle, kleine Tochter zu haben. Ein Alltag, in dem ich nicht mehr himmelhochjauchzend durch den Drogeriemarkt laufe, um Windeln zu kaufen…oder Milch. Ein Alltag, der mich manchmal fast unseren langen, beschwerlichen Kinderwunsches vergessen lässt. Es fühlt sich an, als wäre es niemals anders gewesen. Als wäre dieses kleine Mädchen schon immer bei uns gewesen. Ich kann mir kaum noch vorstellen, wie es einmal ohne sie war und bin verwundert, wie schnell das geht.

Und doch gibt es auch die Momente, in denen ich mich aktiv besinne und erinnere. In denen ich unendlich dankbar bin für dieses große kleine Wunder und das Glück, das wir haben.

Wenn ich BabyBitte mit breit ausgestreckten Armen ganz entspannt in ihrem Schlaf beobachte…

Wenn ich sehe, wie sehr sich Omas und Opas über BabyBitte freuen, sie kuscheln und herzen…

Wenn mein Mädchen mich breit angrinst…

Wenn BabyBitte sich in HerrnBittes Arm kuschelt…

Wenn BabyBitte abends vor dem Einschlafen wohlig brabbelt und erzählt…

Wenn ich HerrnBitte belausche, wie er krumm und schief, aber voller Liebe BabyBittes GuteNachtlied singt…

…dann halte ich inne und kann kaum glauben, dass das gerade wirklich passiert. Dann bräuchte ich jemand, der mich kneift und mir versichert, dass ich nicht träume. Dann bin ich einfach rundum glücklich! Endlich Eltern!!!

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13 Gedanken zu “Zwischen Alltag und Fantasie ODER Kann mich mal jemand kneifen?!?!

  1. Bei mir gibt es diese Momente noch nach 3,5 Jahren, wenn die Große im Bett schläft und ich denke: Wahnsinn, wir konnten doch eigentlich keine Kinder kriegen.

    Zugegebenermaßen im Alltag nicht mehr so oft, aber dann käme man ja zu gar nichts mehr.

    Toll, wie es bei euch läuft ❤️❤️❤️

    Gefällt 1 Person

  2. Fräulein Ka schreibt:

    Liebe Frau Bitte,
    dein Beitrag beschreibt ganz genau meine Gefühle der letzten Wochen. Auch bei uns ist zwar auch wieder „Alltag“ eingekehrt (das geht alles etwas schneller, wenn schon ein großes Geschwisterchen da ist) und trotzdem schwimme ich weiter auf dieser Welle aus purem Glück, Dankbarkeit und Demut.
    Jeden Abend vorm Einschlafen gehe ich zuerst noch einmal ins Zimmer unseres großen Kindes und streichel ihm über das schlafende Gesicht. Dann sehe ich neben mir im Beistellbett unser kleines Würmchen, wie es da liegt und so friedlich schlummert. Und dann überkommt mich jeden Abend aufs neue dieses riesig große Glücksgefühl. Ich bin so dankbar dafür, mit diesen beiden wundervollen Kindern leben zu dürfen! Auf einmal ist alles, was wir in den letzten Jahren durchgemacht haben, so weit weg und tut auch nicht mehr so weh. Und trotzdem musste alles genau so seinen Weg gehen, sonst wären wir heute nicht da, wo wir sind und unser kleiner Wurm hätte nicht zu uns gefunden.
    Dafür bin ich dankbar und ich kann heute viel, viel besser genießen und einfach zufrieden sein mit dem, was ich habe.
    Wir alle haben dieses Glück verdient, liebe Frau Bitte! Wir haben daran geglaubt, dafür gekämpft und nicht aufgegeben. Alles hat seine Zeit…und jetzt ist es für uns an der Zeit, glücklich zu sein und zu genießen 😊
    Liebste Grüße

    Gefällt 1 Person

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