…Wie es weiter ging…

Die nächsten Tage laufen ab wie in einem Film,  wir routieren wie wild. BabyBitte muss noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, so dass wir zumindest ein klein bisschen Zeit haben, das Ein oder Andere zu besorgen. Unser erster Gang führt uns in die City, wo wir eine MiniEmmi und ein paar Strampler kaufen. EselEmmi ist nämlich fast genauso groß wie BabyBitte. Damit sie aber trotzdem ein Kuscheltier von uns bei sich im Krankenhaus hat, muss eine kleine Emmi her. Uuuuund ein Buch muss her, ihr allererstes Buch, damit wir ihr im Krankenhaus vorlesen können und sie sich an unsere Stimmen gewöhnt.

Einkaufen Erstausstattung

Das Wichtigste bestellen wir per Internet, also MaxiCosi, Kinderwagen, Fläschchen…Dann noch ein Rieseneinkauf beim Drogerie Markt für Windeln, Sauger, Wickelunterlagen, Badelotion und Massageöl und und und. Ach, und die Milch, die müssen wir auch noch besorgen. Wir haben uns entschlossen, die Milch zu nehmen, die BabyBitte aus dem Krankenhaus kennt. Die gibt’s jedoch nicht in allen Drogerien, also sicherheitshalber auch per Internet.

Freunde bringen uns Babykleidung, Schlafsäcke, ein Beistellbettchen und andere nützliche Dinge. Meine Mama und die ♥Damen kümmern sich darum, dass wir zwischendurch etwas in den Magen bekommen und bringen uns Tuppertürme mit Mittagessen. Ich weiß nicht, was wir ohne all die Unterstützung gemacht hätten.

Essen Tupper

Wie machen wir das mit dem Wickeln und wie bekommen wir die Fläschchen warm? Ein Abend mit den ♥Damen bringt ein bisschen Licht ins Dunkel und gibt mir etwas mehr Orientierung…auch wenn jede ihren eigenen Style hat. Wir nutzen die Gelegenheit und stoßen auf BabyBitte an!

Sekt Champagner Anstoßen

Nebenher müssen wir noch unser 3. Zimmer leerräumen. Wohin mit all den Ordnern, dem Schreibtisch und dem Computer? Eine neue Schrankwand im Wohnzimmer muss her, um Stauraum zu schaffen. HerrBitte kommt in dem Zuge auf die Idee, man könne dann ja gleich noch schnell die Wände neu verputzen und streichen, denn wenn nicht jetzt, wann kommt man dann das nächste Mal dazu?! Zu Hause also erstmal Baustelle!

Renovieren Wände verputzen streichen

Die Kinderzimmermöbel kaufen wir in einem Möbelcenter in unserer Nähe. Lieferzeit 10-12 Wochen. Also müssen wir improvisieren: Die I*KEA Kommode aus dem Schlafzimmer muss als Wickelkommode herhalten, das funktioniert bisher ganz gut.

Neben all dem Besorgungszeug müssen wir einige bürokratische Dinge erledigen: BabyBitte muss bei unserer Krankenkasse angemeldet werden, ich muss Elternzeit einreichen, Elterngeld beantragen, Kindergeld beantragen. Und was ich ganz besonders schnell machen muss: Meinem Chef Bescheid geben, dass ich jetzt erstmal nicht mehr zur Arbeit komme.

Das allerallerwichtigste in der Zeit ist jedoch: BabyBitte! Zweimal täglich fahren wir zu ihr ins Krankenhaus, um sie zu füttern und zu wickeln und zu kuscheln.

Unter normalen Umständen würde mir bei dem Orgahaufen abends der Kopf brummen und ich würde kein Auge zu tun, immer in der Angst etwas zu vergessen. Die Umstände sind aber ganz und gar nicht normal!!! Ich bin durch das Pensum so unbeschreiblich müde, dass ich schlafe wie ein Stein!

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14 Gedanken zu “…Wie es weiter ging…

  1. Ihr seid so klasse – da wird echt eben nochmal das Wohnzimmer verputzt und gestrichen. 😂
    Das hört sich alles nach einem >wundervollen!< Haufen Organisatorischem an, aber ihr scheint das echt toll zu wuppen, Hut ab! Andere haben immerhin 9 Monate, um sich darauf vorzubereiten… aber das kann ja jeder. 😏
    Weiterhin alles Gute euch Dreien! ❤️

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  2. Ach, das erinnert mich an unsere Woche, die ich Zeit hatte, um alles vorzubereiten. 😉 Nunja, das Kinderzimmer hatten wir ja schon vorher hergerichtet (allerdings für ein Kind). Insofern brauchten wir nicht mehr ausmisten, umräumen, streichen, etc. Aber irgendwie ist es schon ein tolles Gefühl – im Nachhinein – in die Stadt zu fahren und in den einschlägigen Geschäften die Kinderabteilungen gefühlt leer zu kaufen, dann den besagten Einkauf im Drogeriemarkt zu machen, um dann zu einer Freundin zu fahren, um Babybett, ein paar Spielsachen und noch mehr Kleidung abzuholen. Und das alles an einem Tag! Bei der Milch musste ich schmunzeln: Denn ich hatte zwar hier welche gekauft, aber dann auch in Russland auf der Abholreise. Nadeschda trank die russische Milch dann noch einen Tage nach ihrer Ankunft bei uns, um dann zu beschließen, die dann doch nicht mehr zu wollen….Das ist bei Euch sicherlich anders, da BabyBitte ja noch so viel kleiner ist. Doch lange Rede kurzer Sinn, Dein Beitrag hat einfach viele schöne Erinnerungen wachgerufen. Danke dafür! 😉 Freue mich zu lesen,wie es Euch weiter ergangen ist bzw. ergeht. Alles Liebe Charlotte

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