Der Post der tausend Fragen

Was ist das für ein Gefühl…diese Mutterliebe…dieser heilige Gral des Lebens? Diese bedingungslose Liebe zu einem Wesen, meinem Kind?

Wenn Frauen über die Geburt ihrer Kinder berichten, heißt es oft, es sei das schönste und prägendste Erlebnis ihres Lebens. Die innige Liebe und die Bindung zum Kind seien sofort da. Wie kann ich es anstellen ohne Schwangerschaft, ohne neun Monate in meinem Bauch, ein kleines fremdes Wesen zu lieben? Die prägende sofortige Mutterliebe werde ich wohl nicht erfahren…, aber was dann?

Wie fühlt es sich an, wenn dieses Würmchen, aus dem Bauch einer anderen Frau, dann plötzlich in meinen Armen liegt? Wir uns erstmal kennenlernen müssen, beschnuppern und belauschen? Und welchen Unterschied macht die Mutterliebe später überhaupt? Liebt man ein leibliches Kind anders, als ein nicht-leibliches Kind? Werden wir diese hochheilige Mutterliebe überhaupt irgendwann erfahren…mit unserem Adoptivkind?

Ich weiß es nicht! Ich weiß nur eines: Es wird gut werden und es wird vermutlich die schönste und prägendste Zeit unseres Lebens werden.

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10 Gedanken zu “Der Post der tausend Fragen

  1. andreakrapf schreibt:

    Ich bin sicher, auch du wirst Mutterliebe empfinden – Väter tragen das Baby ja auch nicht neun Monate und lieben ihre Kinder auch.

    Und auch, wenn du das Kind selbst austrägst dauert es oft ein paar Tage, bis dieses Gefühl der bedingungslosen Liebe kommt – zumindest war das bei mir und unserer Tochter so.

    Viele liebe Grüße,
    Andrea

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  2. Genau die gleichen Fragen stellten wir uns auch…ich glaube auch dass man diese Liebe empfinden kann. Mindestens genauso. Den Vätern stimmt irgendwie 😉 und doch denke ich mir, sie sind ja doch 9 Monte an unserer Seite und halten schon mal die Hand drauf auf den großen Wunderbauch…
    Und ja – immer wenn ich dich lese, denke ich für euch: es wird gut werden! Du strahlst es in deinen Worten irgendwie aus ♥

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  3. Ich glaube auch das es möglich ist!
    Auch wenn man ein leibliches Kind schon in der Schwangerschaft kennenlernt, so war es für mich nach der Geburt trotzdem immer ein „Kennenlernen“.
    Ich dachte: „So siehst du also aus… Und Du bist also mein Kind… Und wie die Zeit mit uns zusammen wohl sein wird.“
    Also garnicht so unähnlich, wie bei nicht-leiblichen Kindern.
    Allerdings glaube ich auch, das es den berühmten „Funken“ gibt… Und es auch Kinder-Erwachsenen Kombinationen gibt, bei denen er nicht überspringt.

    Ich bin gespannt wann es bei euch „funkt“ 🙂
    Bunte Grüße, Mimi!

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  4. Rubbelmama schreibt:

    Mach dir keine Sorgen, Kinder sind einfach so, dass man sich irgendwann verliebt, so unschuldig und hilflos.
    Ich habe z.B. als ich jünger war als Aupair gearbeitet. 10 Wochen, länger nicht. Und ich hätte die Kinder sofort adoptiert, wäre den Eltern z.B. was zugestoßen.
    Außerdem stellt man sich das immer so vor, dass die Mutterliebe so unmittelbar mit der Schwangerschaft oder spätestens Geburt einsetzt. Das ist auch nicht bei allen Frauen der Fall. Bei mir hat es mindestens eine Woche gedauert, bis ich mich so richtig freuen konnte, auch ich musste ihn erstmal kennenlernen.
    Alles wird gut!

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