Blogparade „Mein Körper und ich“

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Beim Stöbern durch’s Netz, bin ich auf Fee vom Blog feeistmeinName gestoßen. Sie lädt ein zur Blogparade zum Thema „Mein Körper und ich“. Interessant, dachte ich. Und sehr mutig, sich mit diesem intimen Thema auseinanderzusetzen und das in aller Öffentlichkeit. Viele andere Bloggerinnen und Blogger haben mitgemacht und Beiträge über ihre Körperwahrnehmung und ihr Körperverhältnis geschrieben.

Unweigerlich fragte ich mich, wie ist das denn bei mir? Wie ist mein Verhältnis zu meinem Körper? Mögen wir uns?

Hier und da gab es ein paar Dinge, die mir an meinem Körper nicht so gut gefielen, meine etwas dominante Nase oder meine Schlupflider zum Beispiel und während der Pubertät ließ sich diese Liste wahrscheinlich auch noch deutlich ausweiten…an manchen Tagen auch heute noch. Aber Alles in Allem war ich mit ihm immer zufrieden. Man könnte also sagen, dass mein Körper und ich bis vor wenigen Jahren noch ziemlich gute Kumpel waren und sehr gut im Einklang miteinander lebten. Bis, ja, bis er diese eine und für mich doch so sehr bedeutende Funktion nicht übernehmen wollte…nämlich: Schwanger werden. Das ist doch eine seiner Aufgaben, oder? Wozu habe ich eine Gebärmutter, Eierstöcke und alles was dazu gehört, wenn die lieben „Herr“schaften ihre Aufgaben einfach nicht übernehmen wollen?? Ich habe mich auf den Kopf gestellt (und das könnt ihr wortwörtlich nehmen), ihn mit Medikamenten voll gestopft, ihn gepikst, ihn operativer Eingriffe unterzogen, ihn von Arzt zu Arzt geschleppt, ihn geschoben, gedrückt, gezwungen…er wollte trotzdem nicht. Nicht nur das, plötzlich gehorchte er mir auch in alltäglichen Dingen nicht mehr…Herzrasen, Angstattacken, Schweißausbrüche waren das Ergebnis. In dieser Zeit ging es mir sehr schlecht. Mein Kopf und mein Körper hatten sich verloren, sie haben nicht mehr zueinander gefunden. Vielleicht war es auch seine Rache für all die Strapazen, die ich ihm zugefügt habe.

Und heute?

Ich habe mich ergeben! Ich habe die Einsicht erlangt, dass es egal ist, was ich mache, ich kann meinen Körper zu nichts zwingen…schon gar nicht mit Druck und Gewalt. Stattdessen haben wir wieder gelernt miteinander zu leben und wir haben uns besser kennengelernt in all der Zeit. Ich denke, wir haben uns auch ein bisschen versöhnt. Ich bin wieder glücklich mit meinem Körper und in meinem Körper, er schenkt mir das Leben und dafür bin ich dankbar!

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5 Gedanken zu “Blogparade „Mein Körper und ich“

  1. Das ist echt witzig, dass wir da beide unabhängig von einander drüber gestolpert sind:D Ja, das kiwu Thema ist noch mal ein ganz eigenes, wenn es um das Verhältnis zu seinem Körper geht. Ich freue mich, dass ihr wieder zu einander gefunden habt so gut es geht und er nicht mehr rebelliert. Im Endeffekt haben wir nur diesen einen Körper und ich finde, es lebt sich für mich schon deutlich entspannter,seitdem ich ihn anfange so zu akzeptieren wie er ist, innen und außen. Glg:*

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    • Nein, nein, ich hab die Seite von Fee über Deinen Beitrag gefunden…also gar nicht so unabhängig;)
      Das finde ich auch, es ist so wichtig, dass man sich wohl fühlt und irgendwann kann man Grenzen vielleicht besser akzeptieren…alles braucht seine Zeit…Ganz liebe Grüße:-*

      Gefällt 1 Person

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