Des Einen Freud, des Andern Leid

HerrBitte und ich wünschen uns so sehr ein Kind. Wir freuen uns, wenn es endlich soweit ist, endlich der berühmte Anruf erfolgt, dass ein Kind zur Vermittlung gefunden wurde. Endlich eine Familie sein und endlich ein kleines Würmchen im Arm halten. Endlich nachts aufstehen, Fläschchen machen, Windeln wechseln, Trösten und alles, was dazu gehört. Das wäre unser größtes Glück!

Doch manchmal denke ich auch an die andere Seite: Da ist eine Mutter (und vielleicht auch ein Vater), die (höchstwahrscheinlich) ungewollt schwanger ist, Ängste aussteht und sich damit auseinandersetzt ihr Baby abzugeben…ihr eigenes Fleisch und Blut. Welche Verzweiflung, welche Ängste muss sie wohl ausstehen? Wie stark müssen diese Empfindungen sein, um sich zu entschließen, sein Baby abzugeben?

Das ist doch verrückt…ein und dieselbe Situation, für die einen das größte Glück und für die anderen wahrscheinlich die schwierigste und schlimmste Entscheidung überhaupt. Komische Welt…

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